Objekt

Rusthollarintie10_sivu4Objekt #1   Heka-Puotila Oy, Helsinki

Bewohnerfreundliche Abfallrohrsanierung in einem Mehrfamilienhaus mit 300 Wohnungen – so geht‘s

Heka-Puotila Oy ist verantwortlich für die Verwaltung und den Service für 2 470 im städtischen Besitz befindlichen Wohnungen im Ostteil von Helsinki. Das Unternehmen beschäftigt 30 Mitarbeiter. Heka-Puotila Oy ist bestrebt, komfortables, sicheres und bezahlbares Wohnen bei Erhaltung des Immobilienwertes zu ermöglichen.

 

PROJEKTDATEN

Auftraggeber: Heka-Puotila Oy
Immobilie: 7 Etagenhäuser, 40 Aufgänge, 323 Wohnungen in Puotila, Helsinki

Baujahr: 1962

Ausführung der Bestrumpfung: 2011–2013 (zum größten Teil in 2012)

Planer: TeknoPlan Oy

Bauleitung: TeknoPlan Oy

Arbeiten: Die Sanierung von Fallrohren und Verbindungen

 

””Bei einem 50-Jahre alten Wohnhaus muß man die Dringlichkeit einer Abwasserrohrsanierung nicht sonderlich begründen. Auch bei teilweise noch gebrauchstauglichen Rohren waren die meisten der Abwasserrohre am Ende ihrer Lebensdauer. Notreparaturen wurden immer häufiger fällig an immer schwerer zugänglichen Stellen. Außerdem war die Häufigkeit der Verstopfungen besorgniserregend”, berichtet der Verantwortliche für Rohrsanierungsprojekte bei Heka-Puotila Oy, Matti Tiikkaja.

 

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Die Wohnungen in Puotila wurden 1994 grundsaniert, wobei die Bodenabläufe und Brauchwasserrohre ausgetauscht wurden. Jetzt sind die Fallrohre und in diese führenden Abzweige dran. Der Zustand des unteren Bodenablaufs war noch zufriedenstellend und wurde daher nicht mit aufgenommen. Die Rohrsanierung wurde sorgfältig geplant und ausgeschrieben. Der bedeutende Auftrag erweckte großes Interesse. Der Auftrag wurde an Repipe Oy vergeben.

 

”Aufgang nach Aufgang”

 

Bei einer Immobilie mit über 300 Wohnungen ist eine detaillierte Vorausplanung unabdingbar, um das Gelingen des anspruchsvollen und langandauernden Projektes zu ermöglichen. Als Arbeitsweise wurde Aufgang nach Aufgang gewählt. So blieb das Projekt gut beherrschbar und die Störungen für die Bewohner auf ein Minimum beschränkt.

 

Alle Aufgänge haben drei Fallrohre, aus denen Verbindungen in Küche und Badezimmer führen. Die Wohnungen eines Aufganges  beanspruchen ca. zwei Wochen, wobei das Abwasserrohrsystem eine Woche nicht benutzbar war. Die Bewohner bekamen Trockentoiletten zur Verfügung und eine Duschmöglichkeit in der hauseigenen Sauna. In der Praxis haben die Bewohner während der Bestrumpfungsarbeiten anderweitig gewohnt.

 

Die Installateure von Repipe haben immer einen Aufgang nach dem anderen fertig saniert. Die Arbeit ging gut voran und unnötiges Hin und Her zwischen den Objekten wurde vermieden. Die bei einer herkömmlichen Liniensanierung allzu bekannte Erscheinung  ”Wo sind die Arbeiter”, weil die Baustelle verwaist war, kam hier nicht vor.

 

Für den Auftraggeber ist die Methode Aufgang nach Aufgang die beste Lösung. Die Objekte werden aus einem Guss fertig und die Arbeiter laufen nicht wochenlang in den Wohnungen der Leute herum. Von dem Vertragsnehmer verlangt dies natürlich ein solides Handwerk beim Leiten des Projektes”, betont Matti Tiikkaja nochmals.

 

Repipe konnte den Zeitplan gut einhalten. In einigen Wohnungen mußten Baustrukturen aufgebrochen werden. Es wurden auch einige Veränderungen notwendig, da die Abwasserrohre an einigen Stellen steile Biegungen hatten. Für diese Fälle fertigte Repipe eigens spezielle Werkzeuge an. Für komplizierte Abzweigverbindungen fertigte Repipe ebenfalls eigene millimetergenaue Abzweigverstärkungsstücke. Mit diesen wurde die Qualität der Innenbestrumpfung gesichert: die Dichtigkeit und die Glätte des Rohres.

 

”Die Reaktion der Bewohner bei diesem Projekt war durchweg positiv. Die Kommunikation war störungsfrei und Repipe entgegnete eigenständig unerwarteten Schwierigkeiten mit einer  Produktentwicklungs-Haltung”, lobt Tiikkaja.